Mein Buch des Monats: Dezember

Mein letztes Buch des Monats habe ich im Mai vorgestellt, inzwischen sind einige Monate vergangen ohne weitere Buchvorstellung. Das lag nicht daran, dass ich nicht gelesen habe, im Gegenteil. Aber bei all den Büchern war im ersten Moment keins dabei, das für mich ein absolutes Highlight gewesen wäre. Anstatt eine Blog-Rubrik zwangsweise zu füllen, habe ich sie leer gelassen.

Insgesamt sind mir in all den Monaten doch einige Bücher in Erinnerung geblieben, die nachgewirkt haben, mich nicht losgelassen, die ich auch selbst mehrfach noch verschenkt habe, das waren:

– Mit Gobi durch die Wüste – eine wahre Geschichte, HarperCollins; Auflage: 1 (5. März 2018)

Dieses Buch ist nicht nur für Hunde- oder Sportfans, auch wenn man es dem Klappentext nach annehmen könnte. Während eines Ultra-Marathons in China schließt sich dem Läufer Dion Loenard ein kleiner Hund an. Es ist eine Geschichte, wie ein Hund Menschen verschiedenster Nationen, Berufen, Alters und Interessen dazu bringen kann, zusammenzuarbeiten, alle Hindernisse zu überwinden, um dem Streuner Gobi ein neues Zuhause bei Dion zu ermöglichen.

Ja, klar, das ist kitschig. Es ist auch keine große Literatur. Aber muss es das immer sein? Einfach nur einmal all dem Negativen, dem Klagen und Jammern etwas Positives entgegensetzen, das ist manchmal mehr wert als alles andere.

– Winter in Maine: Roman, btb Verlag (8. August 2011)

Ein Spannungsroman, auch für Literaturfans, die sonst eher nicht im Bereich Spannung stöbern. Es ist ein düsteres Buch. Julius Winsome, der einsam in einer Hütte in den Wäldern Mains lebt, begibt sich auf die Reise, um den Tod seines Hundes zu rächen, der von einem Jäger erschossen wurde. Ein Buch über Rache? So einfach ist es nicht, es ist auch eine vielschichtige Charakterzeichnung des Protagonisten, wie man sie in der Intensität selten erlebt. Sprachlich hat es mich in positiver Weise umgehauen. Es ist auf jeden Fall ein Buch, dass sich von anderen abhebt, das Besondere hat und gleichzeitig in seiner Düsternis auch erdrückend sein kann. Trotzdem bin ich froh, es entdeckt zu haben.

– Lady Bag. Kriminalroman (Ariadne Krimi), CulturBooks Verlag (6. September 2014)

Dieses Buch ist mehr als ein einfacher Krimi. Er spielt im Obdachlosenmilieu und das ohne Beschönigungen oder Klischees, ohne auf die Tränendrüse zu drücken oder falsche Mitleidsbekundungen oder Abwertungen.

Lady Bag zieht durch die Straßen Londons gemeinsam mit ihrer Hündin, die für sie gleichzeitig Partner und Freundin ist, Vertraute und neben dem Rotwein der einzige Halt. Zufällig werden sie in ein Verbrechen hineingezogen. Gemeinsam mit einem Transvestiten begeben sie sich an die Aufklärung. Ein Buch, das neben Spannung noch vieles mehr zu bieten hat!

Und dann ist es passiert: Ich habe ein neues Lieblingsbuch gefunden, ein absolutes Lieblingsbuch!!!


Zauberhütten. Doppelzimmer mit Aussicht Gebundenes Buch – 20. April 2018, Die Gestalten Verlag

Träumen, Hütten, Urlaub

Träumen, Hütten

Dieses Buch habe ich in einer Buchhandlung entdeckt, durchgeblättert und mich direkt verliebt 😊

Gekauft habe ich es erst nach mehrmaligem Durchblättern, ein paar Wochen später, als ich schon bei meinen Stadterledigungen mehr Zeit eingeplant habe, um wieder in das Buch sehen zu können. Der Preis von rund 40 Euro ist definitiv abschreckend, aber der Inhalt ist ein Traum.

Obwohl ich eine eigene Hütte habe, mehr als genug unterwegs bin für die Recherche meiner eigenen Bücher, ist und bleibt dies ein Buch zum Träumen und Abtauchen. Es ist eine Sammlung von außergewöhnlichen Hütten und Orten rund um die Welt, die sich zum Teil auch mieten lassen für einen Urlaub.

Auch nach Wochen nehme ich das Buch noch gerne zur Hand, blättere darin, und wenn es bei uns zu Hause auf dem Wohnzimmertisch liegt, geht es den anderen Familienmitgliedern ähnlich.

Die meisten von uns kennen die Momente, wenn man gestresst ist und urlaubsreif, aber es keine Möglichkeit gibt für längere Erholungsphasen. Genau da ist dieses Buch gut, die Fotos sind ungemein gut gemacht, die Hütten innen und außen beginnen in der eigenen Vorstellung plastisch zu werden. Dies ist mein Buch des Monats Dezember, auch ein Titel, den man sich selbst gut zu Weihnachten schenken kann.


Hinweis zum „Buch des Monats“

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