Staffa

Über die Höhle Fingal’s Cave auf der Insel Staffa gibt es im Internet viel zu finden, doch als ich da war, hatte ich mit allem gerechnet, aber nicht mit so einem intensiven Eindruck. Vor allem die Farben! Gigantisch! Das festzuhalten, dieses regenbogenartige Leuchten, war nicht einfach. Die Belichtungszeit lag bei 2 Sekunden. Ein Blitz zu verwenden, das war ein wenig erfolgversprechendes Unterfangen, weil die Höhle einfach zu groß war, um dadurch ausgeleuchtet zu werden. So habe ich mich im Stillhalten geübt 🙂   Staffa, wenn man sich mit dem Boot nähert:   Die Säulen sind so regelmäßig in ihrer Fünf-…

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Ethan MacDougall im Roman und Dunollie Castle

Manchmal holt die Realität die Fantasie ein. Die Nachnamen für meine Protagonisten im Roman waren leicht gefunden: Für die schottischen Figuren habe ich „Nachnamen Schottland“ in die Internet-Suchmaschine eingegeben, ein paar der Treffer herausgeschrieben und die gewählt, die mir am besten gefallen haben. Genauso bin ich mit den Vornamen verfahren. Oban ergab sich fast zwangsläufig als Handlungsort, denn ich habe einen Hafen am Festland gesucht, von wo aus die Schiffe zu den Hebriden abfahren. Oban war für mich anfangs nur ein Durchgangsort, mein Hauptinteresse lag bei der Höhle Fingal’s Cave. Doch dann habe ich in Oban die Burgruine Dunollie Castle…

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Mendelssohn und die Hebriden

Auch wenn das im Roman erwähnte Violinkonzert Mendelssohns reine Fiktion meinerseits ist, gibt es die Hebriden-Ouvertüre real, es ist heute noch ein häufig gespieltes Werk für Sinfonieorchester:   Die Familie Mendelssohn, 1729-1847 : Briefe und Tagebücher (Originaltagebücher und Briefe, Mendelssohns eigene Aufzeichnungen zu seiner Hebriden-Reise). Diese Quellen sind sehr umfangreich, für das Buch interessant ist die Stelle ab: „Glasgow, 10. August. Da liegen wieder Meere dazwischen, an jenem 7ten musste Ruhe gesammelt werden, um am nächsten Morgen um fünf Uhr wieder in See zu stechen.“ Am besten mit der Suchfunktion direkt dorthin springen.   Ein wunderbar und auch stimmungsvoller Artikel über die…

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Twitter-Wochenend-Gewinnspiel

Über 2000 Follower auf Twitter, danke euch allen für all die Gespräche, die sich entwickelt, all die Hilfe, die ich von euch bekommen habe. Zum Dank und um darauf mit euch virtuell anzustoßen habe ich mir für dieses Wochenende ein Kurz-Gewinnspiel ausgedacht. Unter allen meinen Followern, die auf DIESEN oder den Twitter-Post reagieren (liken, teilen, antworten), verlose ich 3 meiner Bücher. Das heißt, es gibt drei Gewinner und jeder von den Gewinnern darf sich aus meinen aktuell lieferbaren Printbüchern ein Buch aussuchen nach Wahl. Das sende ich dann als signiertes, persönliches Exemplar per Post zu. Das Gewinnspiel ist unabhängig von Twitter und geht bis…

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sich Raum schaffen

»Ich würde ja so gerne (hier kann man wahlweise anfügen: bloggen, schreiben, malen, ein Instrument lernen …), aber ich komme einfach nicht dazu.« Häufig habe ich solche Klagen gehört, manchmal verbunden mit einem Stück Bewunderung, denn ja, ich habe immer geschrieben, seit mehr als zwanzig Jahren, als Single, verheiratet, ohne und mit Kindern, neben dem Beruf und als hauptberufliche Autorin. Das heißt nicht, dass ich nicht auch heute oft darum kämpfen muss, um an dem festzuhalten, was mir wichtig ist. Bei mir ist es das Schreiben, aber die Thematik ist für alle, die sich mit Kunst, Literatur oder Musik beschäftigen,…

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Auf die Plätze – fertig – Heirat?

1940 besetzten die deutschen Truppen Dänemark, aber sie „vergaßen“ Island, das damals zu Dänemark gehörte. Im Verlauf des Krieges wurde Island so zur alliierten Militärbasis. Zuerst wurden 1940 britische, anschließend amerikanische Truppen (ca. 60.000 Soldaten) auf der Insel stationiert. Noch vor Kriegseintritt der USA wurden nahe dem Fischerdorf Keflavík (wo heute der Hauptflughafen ist) Befestigungsanlagen gebaut. Obwohl jederzeit während des Krieges mit einem Angriff der Deutschen gerechnet werden musste, blieb Island zum Großteil verschont. Wenn man die Anzahl der stationierten Soldaten in Relation zu den ursprünglichen Einwohnern setzt, ist das schon enorm. Dazu habe ich folgende Bevölkerungszahlen gefunden: 1925 –…

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Impressionen zum Roman „Das Leben ist nur ein Moment“

Auf meiner Recherchereise zu dem Roman sind so viele Bilder entstanden zu den Handlungsorten, dass es zu schade ist, sie in meinen privaten Alben zu lassen. Als Einstimmung auf das Island-Buch, als Nachklang oder einfach zum Träumen habe ich die schönsten Bilder in diesem kurzen Video für euch zusammengestellt. Viel Spaß beim Ansehen!  

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„Das Leben ist ein Moment“ – Tipps zum Weiterlesen

Nein, man muss sich nicht mit Island beschäftigt haben, man muss nichts im Hintergrund wissen, um meinen Island-Roman zu genießen. Ein Roman ist keine geschichtliche Abhandlung, es geht in erster Linie um die Figuren, um in die Landschaft und eine andere Welt einzutauchen und alles um sich herum vergessen zu können.   Durch die Rückmeldungen in der Leserunde zu dem Roman habe ich aber gemerkt, dass für viele von euch das Thema Island / Auswanderungswelle nach Island doch auch über den Roman hinaus interessant ist, deswegen stelle ich einmal die Quellen zusammen, wo ich wirklich finde: Das lohnt sich zu lesen. Zuallererst…

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