Von Reykjavík nach Blönduós (Kap. 11)

 

 

Von Reykjavík über die N1 Richtung Norden mit einem Abstecher über die  60 nach Búðardalur, über die 59 zurück auf die N1 und weiter nach Blönduós.

 

Den Asphalt auf der N1 weiß man erst zu schätzen, wenn man ihn bald nicht mehr hat 🙂

 

Kleine Birkenwälder, meist nur mannshoch. Die Postkästen zu den entlegenen Höfen stehen an der Hauptstraße, von der kleine Stichwege zu den Häusern abgehen.

 

Langsam verschwinden die Berge weit hinten im Nebel.

 

Auf jeden Fall empfehlenswert: Allradantrieb. Das heißt aber nicht, dass es bei Windböen vor allem auf den Schotterwegen immer einfach ist, die Spur zu halten.

 

Einsamer kann es nicht werden?

 

Im Hintergrund schwarze Lavaberge, manchmal in den unteren Regionen gelb schwefelig gesprenkelt.


So langsam die Schafe von der Straße gehen, wenn ein Auto herannaht, so schnell laufen sie weg, wenn man aussteigt, um sie zu fotografieren.

 

 

Die langsam auftauchende Frage, ob das Navigationsgerät richtig anzeigt. Nein, das tut es nicht unbedingt, so zeigte es mir bei der Bucht von Hrútafjorður an, ich würde auf der anderen Seite des Wassers fahren. Auch die Eingabe von Adressen ist schwierig, denn nicht alle Anschriften sind im System.

 

Schafe: weiße Schafe, braune Schafe, schwarze Schafe, gefleckte Schafe. Die ausgewachsenen Schafe sind oft nur kniehoch, die Jungen erinnern mehr an lebendig gewordene Plüschtiere.

 

Wie schaffen es die Schafe, sich zu ernähren, wenn nur noch Moos und Grasreste vorhanden sind? Überlebenskünstler, mit denen kein Mensch mithalten kann.

 

Angekommen im Nirgendwo … Mit Reifenpanne kann es schon mal sein, dass erst in 20 Minuten der nächste Wagen vorbeikommt.

 

Zurück auf der N1 und dann ist die (vorübergehende) Ankunft auch nicht mehr weit 🙂

SONY DSC

 

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