Buch des Monats

Mein Buch des Monats: Dezember

Mein letztes Buch des Monats habe ich im Mai vorgestellt, inzwischen sind einige Monate vergangen ohne weitere Buchvorstellung. Das lag nicht daran, dass ich nicht gelesen habe, im Gegenteil. Aber bei all den Büchern war im ersten Moment keins dabei, das für mich ein absolutes Highlight gewesen wäre. Anstatt eine Blog-Rubrik zwangsweise zu füllen, habe ich sie leer gelassen. Insgesamt sind mir in all den Monaten doch einige Bücher in Erinnerung geblieben, die nachgewirkt haben, mich nicht losgelassen, die ich auch selbst mehrfach noch verschenkt habe, das waren: – Mit Gobi durch die Wüste – eine wahre Geschichte, HarperCollins; Auflage:…

weiterlesen

Mein Buch des Monats: Mai

Rose Tremain: Und damit fing es an (Insel Verlag, 2016, gelesen als E-Book von der Onleihe) Das Buch war eine Empfehlung einer lieben Freundin, der für mich nun zu einem meiner Lieblingsbücher geworden ist, ein Buch, das so eine Menge bietet, inhaltlich und auch sprachlich, dass man es mehrmals lesen kann. Besonders schön war diese Buchentdeckung, da ich im letzten Monat zwar viel gelesen habe, aber nichts hat mich wirklich vom Hocker gehauen. Das kann natürlich daran gelegen haben, dass ich selbst mitten in der Arbeit an einem Roman gesteckt habe und es dann immer schwer ist, überhaupt an etwas…

weiterlesen

Mein Buch des Monats: März 2018

Emma Donoghue: Das Wunder (Wunderraum Verlag, Oktober 2017, gelesen als E-Book) Eigentlich lese ich kaum historische Romane. Dieses Buch habe ich zufällig auf der Startseite der Onleihe entdeckt, reingelesen und konnte nicht mehr aufhören. Der Roman spielt Mitte des 19. Jahrhunderts in Irland, doch ein typischer historischer Roman ist es nicht. Er hat nicht das Üppige, Ausgeschmückte, Historisierende, sondern ist eher nüchtern gehalten, erinnert teils an einen Spannungsroman. Worum es geht? Die Engländerin Lib diente unter Florence Nightingale im Krimkrieg als Krankenpflegerin, nun soll sie in Irland ein Fastenmädchen überwachen. Nimmt Anna, aus dem tiefsten irischen Hinterland wirklich seit Monaten…

weiterlesen

Mein Buch des Monats: Februar 2018

Andrea Hejlskov: Wir hier draußen: Eine Familie zieht in den Wald (mairisch Verlag, September 2017, gelesen als E-Book) Es ist kompliziert, das gilt nicht nur für Beziehungen, sondern auch für mein Verhältnis zu diesem Buch, das ein sehr persönliches ist: Eine Familie lässt die Zivilisation hinter sich und zieht völlig in die Einsamkeit des Waldes. Wer mich kennt, weiß, wie begeistert ich von meiner Schreibhütte am Waldrand bin. Jahrelang habe ich mit Schreibblockaden und Zweifeln gekämpft, habe Manuskripte angefangen zu schreiben und nicht beendet, habe mich in Überlegungen verloren, was sich wie verkaufen könnte. Die Waldhütte ist für mich zu…

weiterlesen

Mein Buch des Monats: Januar 2018

Barbara Leciejewski: Vergiss nicht, dass wir uns lieben FeuerWerke Verlag, Oktober 2015, gelesen als E-Book. Auch wenn ich Liebesromane schreibe, habe ich dazu ein gespaltenes Verhältnis. Sie können so kitschig sein! Manchmal ist schon nach einem Zehntel des Buches klar, dass nun noch ein paar Verwicklungen folgen und dann bekommen sich die beiden endlich. Dieser Liebesroman ist anders. Der Beginn erscheint so irreal, dass es wie eine Mischung aus Traumgeschehen und Apokalypse anmutet: Ein Mann und eine Frau wachen unabhängig voneinander ohne Erinnerung in einem Wald auf einer Insel auf. Menschen außer ihnen existieren nicht, nur ein Haus, in dem…

weiterlesen