Mein Buch des Monats: März 2018

Emma Donoghue: Das Wunder (Wunderraum Verlag, Oktober 2017, gelesen als E-Book) Eigentlich lese ich kaum historische Romane. Dieses Buch habe ich zufällig auf der Startseite der Onleihe entdeckt, reingelesen und konnte nicht mehr aufhören. Der Roman spielt Mitte des 19. Jahrhunderts in Irland, doch ein typischer historischer Roman ist es nicht. Er hat nicht das Üppige, Ausgeschmückte, Historisierende, sondern ist eher nüchtern gehalten, erinnert teils an einen Spannungsroman. Worum es geht? Die Engländerin Lib diente unter Florence Nightingale im Krimkrieg als Krankenpflegerin, nun soll sie in Irland ein Fastenmädchen überwachen. Nimmt Anna, aus dem tiefsten irischen Hinterland wirklich seit Monaten…

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Mein Buch des Monats: Februar 2018

Andrea Hejlskov: Wir hier draußen: Eine Familie zieht in den Wald (mairisch Verlag, September 2017, gelesen als E-Book) Es ist kompliziert, das gilt nicht nur für Beziehungen, sondern auch für mein Verhältnis zu diesem Buch, das ein sehr persönliches ist: Eine Familie lässt die Zivilisation hinter sich und zieht völlig in die Einsamkeit des Waldes. Wer mich kennt, weiß, wie begeistert ich von meiner Schreibhütte am Waldrand bin. Jahrelang habe ich mit Schreibblockaden und Zweifeln gekämpft, habe Manuskripte angefangen zu schreiben und nicht beendet, habe mich in Überlegungen verloren, was sich wie verkaufen könnte. Die Waldhütte ist für mich zu…

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Mein Buch des Monats: Januar 2018

Barbara Leciejewski: Vergiss nicht, dass wir uns lieben FeuerWerke Verlag, Oktober 2015, gelesen als E-Book. Auch wenn ich Liebesromane schreibe, habe ich dazu ein gespaltenes Verhältnis. Sie können so kitschig sein! Manchmal ist schon nach einem Zehntel des Buches klar, dass nun noch ein paar Verwicklungen folgen und dann bekommen sich die beiden endlich. Dieser Liebesroman ist anders. Der Beginn erscheint so irreal, dass es wie eine Mischung aus Traumgeschehen und Apokalypse anmutet: Ein Mann und eine Frau wachen unabhängig voneinander ohne Erinnerung in einem Wald auf einer Insel auf. Menschen außer ihnen existieren nicht, nur ein Haus, in dem…

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Gewinnspiel zur Buchneuerscheinung

Zum letzten Tag und Abschluss der Blogtour haben wir (alle teilnehmenden Bloggerinnen zusammen mit der Autorin) für euch ein Gewinnspiel vorbereitet: eine Schnitzeljagd. 1. Preis: Ein funkelnagelneuer Kindle-Paperwhite 2. und 3. Preis: Je ein signiertes Taschenbuch „Liebe ist kein Duett“ mit dem dazu passenden Notizbuch und einem Lesezeichen Die Schnitzel sind Bilder, wie dieses hier: Diese Bilder müsst ihr auf verschiedenen Webseiten suchen. Wie ihr die Schnitzel findet? Klickt einfach ab Samstag, 5.11.16 auf DIESES Bild, dann auf das nächste Bild, das ihr gefunden habt. Die Links leiten euch von Bild zu Bild. Auf jedem Mond, den ihr seht, findet…

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Blogtour Liebe ist kein Duett

Hallo ihr Lieben,   zur Neuerscheinung von „Liebe ist kein Duett“ am 28.10 haben mehrere Buchblogger und ich für euch eine Überraschung vorbereitet. Auch diesmal gibt es eine Blogtour mit vielen Extras, Gewinnspielen, und Hintergrundinfos. Schon jetzt könnt ihr euch für euren Computer den Bildschirmhintergrund zum Buch downloaden: Download Wallpaper 1920 x 1200 Download Wallpaper 4:3, 1600 x 1200 Download Wallpaper 1929 x 1440 (Covergestaltung © Traumstoff Buchdesign traumstoff.at.vu, Covermotive © pathdoc und 123dartist shutterstock.com) • Freitag, 28.10. Ann-Sophie Schnitzler: ausführliche Buchvorstellung + Leseprobe aus der Mitte des Romans • Samstag, 29.10. Jasmin Rotert: Interview mit der Autorin und auch…

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Glasgow Handlungsorte

Wenn man Glasgow als Tourist besucht, wird man sicher andere Sehenswürdigkeiten besichtigen als diese Hauptorte der Romanhandlung 😉 So führte mich mein erster Ausflug mit dem Bus hinaus aus der Stadt durch ein Industriegebiet zu dem Krankenhaus, das am Ende des Romans eine wichtige Rolle spielt. Das Queen Elizabeth University Hospital:   Die Glasgow Royal Concert Hall: Sie dagegen ist auch unabhängig ein Besuch wert.

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Oban

„Hier unten gibt es mehr Touristen als Möwen. Vor allem bei gutem Wetter. Ich bleibe lieber auf dem Berg. Dort ist es ruhiger“, sagt der Protagonist Ethan im Roman. Bei gutem Wetter drängt sich alles am Ufer, an der Hafenpromenade entlang, doch schon wenige Gehminuten entfernt, entweder den Berg hoch oder an beiden Seiten des Meeres entlang, ist es wie in einer anderen Welt und richtig einsam (siehe den Artikel über Dunollie Castle). Die typisch roten Postkästen dürfen nicht fehlen 🙂 Dieser Nachbau des Kolosseums,  ist unvollendet geblieben, von dort aus hat man eine wunderbare Aussicht über das Meer. Im Roman…

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Staffa

Über die Höhle Fingal’s Cave auf der Insel Staffa gibt es im Internet viel zu finden, doch als ich da war, hatte ich mit allem gerechnet, aber nicht mit so einem intensiven Eindruck. Vor allem die Farben! Gigantisch! Das festzuhalten, dieses regenbogenartige Leuchten, war nicht einfach. Die Belichtungszeit lag bei 2 Sekunden. Ein Blitz zu verwenden, das war ein wenig erfolgversprechendes Unterfangen, weil die Höhle einfach zu groß war, um dadurch ausgeleuchtet zu werden. So habe ich mich im Stillhalten geübt 🙂   Staffa, wenn man sich mit dem Boot nähert:   Die Säulen sind so regelmäßig in ihrer Fünf-…

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Ethan MacDougall im Roman und Dunollie Castle

Manchmal holt die Realität die Fantasie ein. Die Nachnamen für meine Protagonisten im Roman waren leicht gefunden: Für die schottischen Figuren habe ich „Nachnamen Schottland“ in die Internet-Suchmaschine eingegeben, ein paar der Treffer herausgeschrieben und die gewählt, die mir am besten gefallen haben. Genauso bin ich mit den Vornamen verfahren. Oban ergab sich fast zwangsläufig als Handlungsort, denn ich habe einen Hafen am Festland gesucht, von wo aus die Schiffe zu den Hebriden abfahren. Oban war für mich anfangs nur ein Durchgangsort, mein Hauptinteresse lag bei der Höhle Fingal’s Cave. Doch dann habe ich in Oban die Burgruine Dunollie Castle…

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