Auf lose Blätter

Warum der Name der Webseite „Auf lose Blätter“?

Beim Ordnen meiner Ideen und dem Heraussuchen meines neuen Projektes aus der Ideenschublade bin ich auf ein Gedicht gestoßen, das von 1999 stammt, dem Jahr, als ich angefangen habe, ernsthaft zu schreiben und eine Zusage für meine erste Veröffentlichung bekommen hatte. Es war das „Blaue Integral“, eine Erzählung über die Liebe und die Kunst.
Vieles hat sich verändert in all den Jahren, aber eins ist neben meiner Katze Nina (die dieses Jahr 19 Jahre bei mir ist) konstant geblieben: das Gefühl beim Schreiben. Das hatte ich damals festgehalten und ich kann mir nicht vorstellen, dass es mich nicht mein Leben lang begleitet.

Schreiben

Auf lose Blätter
streue ich Einfälle,
reihe Augenblicke aneinander,
spiele mit ihnen,

lasse sie wachsen
oder weiterfliegen
spüre ihnen nach,
was sie an mir verändern,

ordne,
umordne,
ordne …
verdichtete Wirklichkeit

Inzwischen schreibe ich zwar überwiegend am Computer, auch wenn ich meine Zettelsammlungen und losen Blätter nicht missen möchte. Aber das Schreiben selbst, es ist noch immer dasselbe wie in damals.